Hinwerk.

Ratgeber 02

Ab wann es sich lohnt

Die Frage kommt meistens als Sorge verkleidet: Wir sind ja nur acht Leute, lohnt sich das für uns überhaupt? Die ehrliche Antwort hat mit der Anzahl Leute wenig zu tun.

Ab welcher Betriebsgrösse lohnt sich Automatisierung für ein KMU?

Nicht die Grösse entscheidet, sondern die Wiederholung. Als Faustregel: ab etwa zwei Stunden pro Woche, die immer derselbe Handgriff frisst, rechnet sich eine Automatisierung innert eines Jahres. Unter einer Stunde pro Woche lohnt sie sich fast nie, und dann sagen wir das auch.

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Warum die Mitarbeiterzahl die falsche Zahl ist

Ein Malerbetrieb mit vier Leuten, der pro Woche zwölf Offerten schreibt, hat mehr zu automatisieren als eine Beratungsfirma mit zwanzig, die drei Angebote im Monat macht. Was zählt, ist nicht wie viele Sie sind, sondern wie oft in Ihrem Betrieb derselbe Handgriff wiederkehrt.

Darum fragen wir im Erstgespräch nie zuerst nach der Grösse. Wir fragen, was am Freitagnachmittag liegen bleibt. Die Antwort darauf ist immer eine Tätigkeit, die sich wiederholt, und meistens wissen Sie sie sofort.

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Die Rechnung, offen hingeschrieben

Wir rechnen mit CHF 75 Vollkosten pro Bürostunde. Das ist Lohn plus Sozialleistungen plus Arbeitsplatz, und für qualifizierte Büroarbeit im Kanton Zürich ist es eher tief angesetzt.

Zwei Stunden pro Woche sind rund hundert Stunden im Jahr, also etwa CHF 7'800. Eine einzelne Automatisierung kostet bei uns typischerweise zwischen CHF 3'500 und CHF 5'800 einmalig, dazu ab CHF 90 im Monat für den Betrieb. Die Rechnung geht im ersten Jahr auf, und ab dem zweiten arbeitet sie für Sie.

Bei vier Stunden pro Woche, was bei Belegen oder Offerten in einem mittleren Betrieb realistisch ist, sind es gut CHF 15'000 im Jahr. Dann amortisiert sich das Projekt in etwa vier Monaten.

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Wo die Grenze liegt

Unter einer Stunde pro Woche wird es dünn. Fünfzig Stunden im Jahr sind rund CHF 3'900, und wenn das Projekt selbst CHF 3'500 kostet plus Betrieb, warten Sie über ein Jahr auf den ersten Franken. Technisch geht es trotzdem. Wirtschaftlich raten wir ab, und Sie hören das von uns, bevor Sie eine Offerte in der Hand halten.

Es gibt eine Ausnahme, und die ist wichtig: wenn der Handgriff selten ist, aber teuer, wenn er schiefgeht. Eine vergessene Mahnung, ein verlorener Anruf, eine Frist, die niemand gesehen hat. Da zahlt nicht die gesparte Stunde, sondern der Fehler, der nicht mehr passiert.

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Der schnellste Weg, es selbst zu prüfen

Nehmen Sie eine Woche lang einen Zettel und schreiben Sie auf, was Sie zweimal oder öfter gemacht haben. Nicht die Arbeit, für die Sie bezahlt werden, sondern das drumherum: abtippen, nachfragen, suchen, erinnern, weiterleiten.

Was auf diesem Zettel dreimal vorkommt, ist ein Kandidat. Bringen Sie den Zettel ins Erstgespräch mit, und wir sagen Ihnen zu jedem Punkt, was er im Jahr kostet und ob sich das Ändern rechnet.

Faustregel

  • Ab 2 Stunden pro Woche derselbe Handgriff: rechnet sich meistens im ersten Jahr.
  • Ab 4 Stunden pro Woche: amortisiert in etwa vier Monaten.
  • Unter 1 Stunde pro Woche: lohnt sich in der Regel nicht.
  • Ausnahme: seltene Handgriffe, die teuer sind, wenn sie vergessen gehen.
  • Gerechnet mit CHF 75 Vollkosten pro Bürostunde.

Fragen

Häufig gefragt.

01Wir sind zu zweit. Ist das zu klein?

Meistens ja, aber nicht immer. Bei zwei Leuten macht in der Regel der Inhaber alles selbst, und das Volumen fehlt. Wenn Sie aber zu zweit vierzig Anfragen pro Woche haben, sieht die Rechnung anders aus. Fragen kostet dreissig Minuten.

02Woher wisst ihr, wie viele Stunden es bei uns wirklich sind?

Wir wissen es nicht, bevor wir es angeschaut haben. Die Zahlen auf der Website sind Erfahrungswerte aus Betrieben mit fünf bis fünfzehn Mitarbeitenden. Was bei Ihnen wirklich drinliegt, steht nach dem Erstgespräch auf der Analyse, und die kostet nichts.

03Was, wenn sich nur eine von drei Ideen rechnet?

Dann bauen wir eine. Wir verkaufen keine Pakete. Jede Automatisierung hat einen eigenen Festpreis, und Sie entscheiden pro Stück.

Reden wir über Ihren Fall.

Dreissig Minuten, kostenlos, bei Ihnen im Betrieb oder am Telefon. Danach wissen Sie, was in Ihrem Betrieb geht und was nicht.